Trainingssystem für die Wirbelsäulenchirurgie
Am Simulationssystem für die Wirbelsäulenchirurgie lassen sich klassische Operationen, z.B. Laminektomie,
Dekompression oder Verschraubung benachbarter Wirbel, unter realistischen Bedingungen trainieren.
Die anatomischen Strukturen werden dabei aus dem CT-Datensatz eines Patienten gewonnen.
Die Wirbelstrukturen werden aus einem knochenähnlichen Material, Weichteilgewebe aus spezielen Silikonen
reproduziert. Der Chirurg kann während der OP am Modell die gleichen Instrumente nutzen, wie er sie aus dem
OP kennt.
Um die Kosten gering zu halten, muss nur das Modul ausgetauscht werden, an dem während der
Operation gearbeitet wurde.
In der mitgelieferten Software wird dem Anwender die Position der Instrumente am PC als 3D-Animation und in
CT-Bildern in drei Ebenen und in Echtzeit präsentiert.
Das Besondere: sowohl Schnittverletzungen als auch Quetschungen am Rückenmark werden registriert und
signalisiert. So wird eine objektive Bewertung der Operation ermöglicht.
Mit dem Trainingssystem können gezielt bestimmte Anatomien oder auch Pathologien trainiert werden. Dies erhöht
die Nachhaltigkeit des Trainings und die Effektivität der Systeme.