Trainingssystem für die Nasennebenhöhlen- und Schädelbasischirurgie
Das modulare Trainingssystem für die endonasale Nasennebenhöhlenchirurgie und Zugänge zur mittleren Schädelgrube
bietet in einer neuartigen Trainingsumgebung Möglichkeiten für alle Ausbildungsstufen in der HNO, Neuro- und
maxillofazialen Chirurgie. Das System ist konzipiert für das Training folgender Eingriffe:
• Functional Endoscopic Sinus Surgery (FESS)
• Anwendung der Navigation
• Transnasaler und transethmoidaler Zugang zur Hypophyse
• Orbitadekompression
• Opticusdekompression
Der Schädel wird über die USB-Schnittstelle mit einem Laptop verbunden. Aufgrund der modularen Bauweise
(Schädel-Modul, Nasen-Modul) wird nur das Modul nach jeder Simulation ausgetauscht, an dem die Simulation
durchgeführt wird.
Das System ist mit einem Webcam-basierten Navigationssystem kombiniert. Damit kann die Position der chirurgischen
Instrumente in Echtzeit während des Trainings in den CT-Schichtbildern angezeigt werden.
Die Funktion "Endoscopic view" ermöglicht dem Chirurgen ein beliebiges Instrument als virtuelles Endoskop zu nutzen.
Durch die Veränderung der Transparenzen können verborgene Strukturen wie beispielsweise Gefäße oder Nerven hinter
Knochen sichtbar gemacht werden.
Verletzungen von Risikostrukturen werden während der Simulation objektiv detektiert.
Zu den detektierbaren Risikostrukturen gehören:
• Nervus opticus
• Basis cranii
• Lamina papyracea
• Arteria carotis interna
• Glandula pituitaria
> Ansicht im 3D-Modell
Folgende Simulationsparameter werden nach der Simulation statistisch
ausgewertet:
• Zeit
• Name der verletzten Risikostruktur
• Anzahl von Verletzungen
Nach der Simulation erzeugt die Software automatisch ein Zertifikat zum
Nachweis von absolvierten Trainingssitzungen.
Klinischer Nutzen:
• Chirurgische Ausbildung zum NNH- und Schädelbasischirurgen an realitäts-
nahen Modellen
• Einsatz in realer OP-Umgebung möglich
• Training im Umgang mit Navigationssystemen
• Realistische Haptik (Verwendung von realen chirurgischen Instrumenten),
Textur und 3D-Raumeindruck
• Realistische Bearbeitungseigenschaften
• Verschiedene Anatomien/Pathologien
• OP-realistisches Stressniveau durch automatische Detektion und Dokumenta-
tion von Fehlern, Variation der Anatomie
• Automatische Präparationsberichte (Zertifizierung)
• Präparationsmodelle als Beleg für absolvierte Trainingseinheiten
• Analysen und Vergleiche von Trainingsteilnehmern (Benchmarking)
• Überschaubare Verbrauchskosten (Kosteneinsparung durch modulare Bau-
weise)
• unbedenkliche, abwischbare Präparationsrückstände
Lieferumfang:
• 1 Schädel-Modul
• 4 Nasen-Module
• 1 Lagerungsplatte
• 1 Notebook mit Simulationssoftware
• 1 Webcam-baisertes Navigationssystem
• 1 Pointer
• 1 Tracker für chirurgische Fräsen
• 1 Tracker für Blakesleys oder Endoskope
• 1 Transportkoffer
Kooperationspartner:
• Universitätsklinik Leipzig
• University Pittsburgh Medical Center (UPMC)